axantis insights

Projektstop – und nun?

von Udo Stoll am 18.12.2013

„Alles hat ein Ende – nur die Wurst hat zwei“ …. sang 1987 Gottlieb Wendehals  - und das sehr erfolgreich.

Obwohl jeder „Externe“ weiss, dass sein Projekt ein definiertes ENDE hat, ist manch Freiberufler dann doch erstaunt, verärgert, teilweise perplex wenn das Projekt auf Grund von Budget Kürzungen oder sonstigen Gründen relativ kurzfristig eingestellt wird und er das Projekt kurzfristig beenden bzw. verlassen muss. Durchaus verständlich und nachvollziehbar – aber in den wenigsten Fällen zu Ändern. Das ist wohl wie man so schön sagt „unternehmerisches Risiko“.

Aber der Gottlieb Wendehals Song aus 1987 ging auch weiter …. „doch Du musst nicht traurig sein“ … - sagt sich so einfach – die Enttäuschung ist erst mal gross! Aber der Freiberufler sollte trotz allem sich nicht verleiten lassen, Dienst nach Vorschrift und Übergaben schlecht oder gar nicht zu machen, nicht mehr zu dokumentieren oder sich gar „krank“ schreiben zu lassen und gar nicht mehr zu kommen. Dies wird sich – so zeigt die Erfahrung – mittel-/langfristig rächen. Nach dem Motto „man sieht sich immer zweimal im Leben“ kann der Schuss schnell nach hinten los gehen. „Ist der Ruf mal ruiniert …“ dann braucht man sein Profil bei einer neuen Anfrage des Kunden nicht mehr einreichen, weil man mit Sicherheit „black listed“ ist.

 

 

Pleiten, Pech und Pannen -Wirkung und Fernwirkung einer aktuellen Vermittler-Insolvenz für IT-Freiberufler

von Dr. Benno Grunewald am 02.12.2013

Zahlreiche Freiberufler sind von der Insolvenz der beiden Vermittler Reutax AG und Lenroxx GmbH betroffen. Dies gilt zunächst für die unmittelbar für diese beiden Unternehmen tätigen Freiberufler. Aber dies gilt mittlerweile auch für viele weitere Freiberufler, die über andere Vermittler, jedoch beim selben (ehemaligen) Kunden der Reutax AG und Lenroxx GmbH tätig sind!

Honorar, Vertrag und Kundenschutz?
Bezüglich Ihres Honorars bleibt den unmittelbar betroffenen Freiberuflern letztlich nur, ihre Forderung gegenüber dem Insolvenzverwalter anzumelden und auf eine möglichst gute Insolvenzquote zu hoffen. Leider müssen sich die Freiberufler als Gläubiger relativ weit hinten „anstellen“, da regelmäßig andere Gläubiger wie Banken, Finanzamt, Angestellte des Unternehmens oder auch Lieferanten, die unter Eigentumsvorbehalt geliefert haben, vorrangig behandelt werden.

Andere Aspekte wie beispielsweise, die Frage, ob der Freiberufler aufgrund der Insolvenz sofort aus seinem noch laufenden Vertrag aussteigen kann und ob er einen vertraglich vereinbarten Kundenschutz zu beachten hat, lassen sich nur individuell beantworten. Die mir bekannten Verträge von Reutax und Lenroxx enthalten Regelungen zum Kundenschutz, die meiner Kenntnis und Erfahrung nach grundsätzlich unwirksam sind – allerdings müssen hier die Gegebenheiten des einzelnen Freiberuflers in jedem Fall berücksichtigt werden.

Scheinselbständigkeit gegenüber dem Endkunden?
Große Probleme entstehen den betroffenen Freiberuflern auch dadurch, dass der Endkunde von Reutax und Lenroxx nunmehr offensichtlich „kalte Füße“ bekommen hat und jetzt konzernweit sämtliche Freiberufler durch seine Wirtschaftsprüfer und eine externe Anwaltskanzlei auf Scheinselbständigkeit überprüfen lässt.
Dazu werden an die Freiberufler umfangreiche Fragebögen verteilt und teilweise Telefoninterviews geführt.
Dies führt verständlicherweise zu einer enormen Verunsicherung der Freiberufler. Zudem ist dieses Vorgehen aus sozialrechtlicher Sicht vollkommen unverständlich, da zwischen den Freiberufler und dem Unternehmen keine direkten Verträge existieren, sondern (fast) alle Freiberufler über Reutax oder Lenroxx (oder andere „preferred supplier“) tätig waren bzw. sind.
Die DRB (Deutsche Rentenversicherung Bund) allerdings interessiert sich ausschließlich für das Vertragsverhältnis zwischen dem Freiberufler und seinem Auftraggeber, so dass der Endkunde hier überhaupt nicht ins Spiel kommt!

Und ich selbst habe seit Beginn dieser Problematik im Jahre 1999 bislang noch in keinem der weit über 500 Fälle mit bzw. gegen die DRB (ehemals BfA) erlebt, dass sich die DRB mit dem jeweiligen Endkunden näher befasst geschweige denn versucht hätte, diesen in die Thematik der Scheinselbständigkeit mit einzubeziehen.

 

 

Geheimhaltungspflichten verletzt?! IT-Experte wegen Fachartikel unter Druck

von Ralph Günther am 15.11.2013

Die eigene Expertise als Fachautor weitergeben – ein kluger Schachzug in puncto Eigenmarketing:

Das dachte sich auch ein freiberuflicher IT-Experte und schrieb einen Fachartikel mit Praxiswissen aus dem Projektgeschäft. Woran er allerdings im Traum nicht dachte: Dass er darin nicht nur lesenswerte Infos wieder, sondern auch Interna preis gab. So sah das zumindest sein ehemaliger Auftraggeber, für den er in einem ähnlichen Projekt tätig gewesen war. Kurz nach Veröffentlichung des Artikels erreichte den IT-Experten eine Anspruchstellung wegen der Verletzung vertraglicher Geheimhaltungspflichten.


Der Schadenfall aus der Praxis zeigt, wie schnell IT-Experten auch mit Forderungen konfrontiert werden können, die mit der geschuldeten Dienstleistung gar nicht direkt zu tun haben. Vermögensschadenexperte Ralph Günther von exali.de erklärt, welche Kosten jetzt auf IT-Experten zukommen können und worauf Sie in den Bedingungen einer IT-Versicherung achten sollten.


Verstoß gegen Geheimhaltungs- und Vertraulichkeitsklauseln: IT-Experte haftet


Der Schadenfall des freiberuflichen IT-Experten klingt ein wenig, wie die Sache mit dem Huhn und dem Ei: Während der IT-Freiberufler der Meinung war, in seinem Artikel auf allgemein bekannte und veröffentlichte Ergebnisse zurückgegriffen zu haben, nahm ihn sein ehemaliger Auftraggeber wegen der Verletzung von Geheimhaltungsvereinbarungen in Anspruch. Und das ist kein Einzelfall. In einem anderen Fall wurden mehreren IT-Freiberuflern in einem Businessportal veröffentlichte Projektbeschreibungen eines Auftraggebers aus der Wehrtechnik zum Verhängnis.

 

Während sich über das ob und wie streiten lässt – Fakt ist: Wenn freiberufliche IT-Experten vertrauliche Informationen, geschützte Daten oder sonstige Interna preisgeben, können sie von ihrem Auftraggeber in Haftung bzw. in Regress genommen werden.

 

 

Die Suche nach einem Folgeprojekt - Unterstützung vom Projektdienstleister?

von Ramona Augusto am 05.11.2013

 

Welche Vorteile bringen die Zusammenarbeit mit einem Projektdienstleister mit sich – reicht es nicht aus, sich gut in Sozialen Netzwerken zu präsentieren um eine Vollauslastung als IT-Freelancer zu erreichen?  

 

Sich gut in Sozialen Netzwerken zu präsentieren, in denen  z.B. eigene Fachbeiträge veröffentlicht werden können, ist mit Sicherheit ein wichtiger Baustein, um Projektangebote in seinem Spezialgebiet zu erhalten und um wichtige Kontakte aufzubauen und zu festigen.

 

In einem begrenzten Projektmarkt ist es dennoch vorteilhaft, zusätzlich, einen versierten Partner an seiner Seite zu haben, der über ein sehr gutes gefestigtes Netzwerk und solide Kenntnisse der Kundenbedarfe verfügt. Zudem arbeiten viele Global Player ausschließlich mit Projektdienstleistern zusammen, um die eigenen Recruiting Prozesse effizienter zu gestalten.

 

So haben wir, durch die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, immer ein Ohr am Markt und erfahren frühzeitig von Veränderungen in Projektsituationen und neuen Chancen für unsere Kooperationspartner (Experten).

 

 

Über die Scheu heterogene Systeme zu homogenisieren

von Uwe Petermann am 29.10.2013

Was mir aus aktuellem Anlass wieder auffiel … warum eigentlich trauen sich so wenige Unternehmen IBM-Cognos zusammen mit TM1 zu nutzen?
In nur sehr wenigen auch großen Unternehmen (ich durfte einige kennen lernen) wird dieses leistungsstarke Paar aus Cognos Reporting und TM1-DataCubes eingesetzt.

 

Oft findet man Business Objects oder SAP-Cubes unter einem Cognos-Reporting. Zumindest bei den großen Unternehmen kann man sich kaum vorstellen dass hier Kosten alleine ein Kriterium darstellen, da auch für die anderen Cube-Systeme ähnliche Kosten anfallen. Auch Strategien zur Abhängigkeitsvermeidung sind wenig überzeugende Argumente – man dürfte sonst ja beispielsweise nie ein SAP-System einführen, wenn man dies mit letzter Konsequenz leben wollte.
 

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