axantis insights

Über die Scheu heterogene Systeme zu homogenisieren

von Uwe Petermann am 29.10.2013

Was mir aus aktuellem Anlass wieder auffiel … warum eigentlich trauen sich so wenige Unternehmen IBM-Cognos zusammen mit TM1 zu nutzen?
In nur sehr wenigen auch großen Unternehmen (ich durfte einige kennen lernen) wird dieses leistungsstarke Paar aus Cognos Reporting und TM1-DataCubes eingesetzt.

 

Oft findet man Business Objects oder SAP-Cubes unter einem Cognos-Reporting. Zumindest bei den großen Unternehmen kann man sich kaum vorstellen dass hier Kosten alleine ein Kriterium darstellen, da auch für die anderen Cube-Systeme ähnliche Kosten anfallen. Auch Strategien zur Abhängigkeitsvermeidung sind wenig überzeugende Argumente – man dürfte sonst ja beispielsweise nie ein SAP-System einführen, wenn man dies mit letzter Konsequenz leben wollte.
 

Urteile contra Scheinselbständigkeit - wann IT-Freiberufler als selbständig gelten

von Dr. Benno Grunewald am 23.10.2013

Prolog

Zahlreiche von mir gewonnene Verfahren gegen die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRB) zeigen, dass IT-Freiberufler und deren Auftraggeber realistische Chancen haben, der Scheinselbständigkeit zu entgehen – wenn die vertraglichen Voraussetzungen und die tatsächlichen Umstände stimmen!

Verfahren gegen IT-Freiberufler

Einige der im Folgenden aufgelisteten Verfahren wurden durch Urteil rechtskräftig (rk) abgeschlossen. Teilweise erkannte die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRB) die Selbständigkeit des IT-Freiberuflers im Termin vor dem Sozialgericht (SG) unmittelbar an (Anerkenntnis). Und in einigen Fällen legte die DRB Berufung (Bf.) ein:

SG Wiesbaden, Az. S 8 R 367/07 (Urteil vom 15.06.2010, rk)
SG Gießen, Az. S 19 R 518/09 (Urteil vom 17.05.2011, rk)
SG München, Az. S 27 R 2045/10 (Anerkenntnis vom 16.12.2011)
SG Oldenburg, Az. S 5 R 246/09 (Urteil vom 07.02.2012, Bf.)
SG Wiesbaden, Az. S 8 R 212/10 (Urteil vom 20.08.2012, rk)
SG Gießen, Az. S 13 R 538/09 (Urteil vom 05.09.2012, Bf.)
SG München, Az. S 31 R 2288/11 (Anerkenntnis vom 10.10.2012)
SG Darmstadt, Az. S 10 KR 506/10 (Anerkenntnis vom 14.11.2012)
SG München, Az. S 15 R 427/10 (Anerkenntnis vom 07.12.2012)
SG Stuttgart, Az. S 22 R 1260/10 (Urteil vom 29.01.2013, Bf.)
SG Stuttgart, Az. S 18 R 6903/09 (Urteil vom 21.06.2013, Bf.)

Gemeinsamkeiten der Verfahren
Alle Verfahren eint, dass es stets darum ging, ob der IT-Freiberufler als selbständig oder als sozialversicherungspflichtig einzustufen war. Weiterhin war in jedem Fall die „klassische“ Konstellation zu beurteilen: IT-Freiberufler – Unternehmensberatung – Endkunde. Auch ging es immer um projektbezogene und damit befristete Aufträge. Und schließlich haben sich in allen Fällen sowohl der IT-Freiberufler als auch sein Auftraggeber, die Unternehmensberatung, gegen die Einstufung als sozialversicherungspflichtig gewehrt.

 

 

Private KFZ Nutzung

von Hendrik Miller am 15.10.2013

Aktuelles zur privaten Kfz-Nutzung


Nach wie vor ist die Pkw-Nutzung ein beliebter Streitpunkt mit der Finanzverwaltung, zumal praktisch jeder Gewerbetreibende oder selbständig Tätige ein Fahrzeug betrieblich nutzt.

 

Gerade in letzter Zeit bringt eine Fülle von Gerichtsentscheidungen und Stellungnahmen der Finanzverwaltung wesentliche neue Gesichtspunkte, die Sie kennen sollten.

 

Der geldwerte Vorteil, der sich aus der privaten Nutzung eines betrieblichen Kfz ergibt, ist vom Unternehmer zu versteuern. Die Gewinnerhöhung berechnet sich entweder pauschal anhand der 1%-Regelung oder konkret unter Zugrundelegung eines Fahrtenbuchs. Bemessungsgrundlage für die 1-%-Regelung ist der Bruttolistenneupreis eines Fahrzeugs, unabhängig davon, ob es sich um einen gebrauchten oder neuen Pkw handelt. Selbst Rabatte, die immer öfter vom Händler gewährt werden, werden vom Gesetzgeber ignoriert. Die Privatanteile erhöhen auch die Umsatzsteuer, sofern der Unternehmer vorher die Vorsteuer aus den Pkw-Aufwendungen abgezogen hat.

 

Ein kleiner Lichtblick sind nachträglich eingebaute Sonderausstattungen, wie z. B. die Umrüstung auf Flüssiggasbetrieb. Derartige Kosten bleiben nach Ansicht des BFH außer Ansatz. Anders aber, wenn die Sonderausstattung bereits werkseitig vorhanden war. Für Elektrofahrzeuge gelten wiederum Sondervorschriften, da deren Listenpreis derzeit deutlich höher ist als der Listenpreis von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

 

Um unter diesen doch zweifelhaften Bedingungen zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen, entscheiden sich Unternehmer oft für das eher ungeliebte Fahrtenbuch. Dies lohnt sich umso mehr, je höher der Anteil der betrieblichen Fahrten ist. In durchschnittlichen Fällen entspricht die 1%-Regelung einer fünfzigprozentigen Privatnutzung. In Extremfällen kann die Führung eines Fahrtenbuchs eine Ersparnis von mehreren Tausend Euro pro Jahr bedeuten.

 

Meine tägliche Praxis zeigt aber häufig die Problematik der Ordnungsmäßigkeit des geführten Fahrtenbuchs. Sofern das Fahrtenbuch verworfen wird, führt dies teilweise zu erheblichen Nachzahlungen, denn so kommt rückwirkend die 1%-Regelung zur Anwendung.

 

 

Herzlich Willkommen bei axantis insights!

von Ramona Augusto am 08.10.2013

 

Um unsere freiberuflichen, externen und internen KollegINNen in ihrer beruflichen Tätigkeit zu unterstützen und mit Ihnen in Verbindung zu bleiben, finden sich hier ab sofort Themen die Sie in Ihrem Alltag bewegen.

 

Neben fachlichen Artikeln werden wir Beiträge zur Absicherung, Steuern, Recht, Trends & Technologien ansprechen. Auch private Tipps zu Bereichen wie Unterkunft und Restaurants an Projektstandorten sowie zur Freizeitgestaltung sollen nicht zu kurz kommen. Wir möchten Ihnen eine Plattform zum Erfahrungsaustausch bieten und somit für Sie und mit Ihnen eine Wissensdatenbank aufbauen. 

 

Unsere Gastredakteure setzen sich aus erfahrenen Experten aus den Bereichen Recht, Steuern, Versicherungen und IT-Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen.

 

Beleben Sie unseren Blog mit Ihren Kommentaren und Ihrem Feedback. Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit Ihnen!

 

Freelancer FAQ - Häufigste Fragen unserer IT-Freiberufler

von Ramona Augusto am 08.10.2013

 

Immer wieder erreichen uns als Personalvermittler Fragen, die unseren Freelancern auf dem Herzen liegen. Von der Bewerbung über den Projektalltag bis hin zu vertraglichen Besonderheiten – das Spektrum der Anfragen ist breit gefächert.

 

Ein beständiger und aktiver Austausch mit unseren Freelancern ist uns bei axantis sehr wichtig. Dabei lernen wir Ihre Anliegen und Bedürfnisse besser kennen und können Sie bestmöglich bei der Lösung von Herausforderungen unterstützen.

 

 

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