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Geheimhaltungspflichten verletzt?! IT-Experte wegen Fachartikel unter Druck

von Ralph Günther am 15.11.2013

Die eigene Expertise als Fachautor weitergeben – ein kluger Schachzug in puncto Eigenmarketing:

Das dachte sich auch ein freiberuflicher IT-Experte und schrieb einen Fachartikel mit Praxiswissen aus dem Projektgeschäft. Woran er allerdings im Traum nicht dachte: Dass er darin nicht nur lesenswerte Infos wieder, sondern auch Interna preis gab. So sah das zumindest sein ehemaliger Auftraggeber, für den er in einem ähnlichen Projekt tätig gewesen war. Kurz nach Veröffentlichung des Artikels erreichte den IT-Experten eine Anspruchstellung wegen der Verletzung vertraglicher Geheimhaltungspflichten.


Der Schadenfall aus der Praxis zeigt, wie schnell IT-Experten auch mit Forderungen konfrontiert werden können, die mit der geschuldeten Dienstleistung gar nicht direkt zu tun haben. Vermögensschadenexperte Ralph Günther von exali.de erklärt, welche Kosten jetzt auf IT-Experten zukommen können und worauf Sie in den Bedingungen einer IT-Versicherung achten sollten.


Verstoß gegen Geheimhaltungs- und Vertraulichkeitsklauseln: IT-Experte haftet


Der Schadenfall des freiberuflichen IT-Experten klingt ein wenig, wie die Sache mit dem Huhn und dem Ei: Während der IT-Freiberufler der Meinung war, in seinem Artikel auf allgemein bekannte und veröffentlichte Ergebnisse zurückgegriffen zu haben, nahm ihn sein ehemaliger Auftraggeber wegen der Verletzung von Geheimhaltungsvereinbarungen in Anspruch. Und das ist kein Einzelfall. In einem anderen Fall wurden mehreren IT-Freiberuflern in einem Businessportal veröffentlichte Projektbeschreibungen eines Auftraggebers aus der Wehrtechnik zum Verhängnis.

 

Während sich über das ob und wie streiten lässt – Fakt ist: Wenn freiberufliche IT-Experten vertrauliche Informationen, geschützte Daten oder sonstige Interna preisgeben, können sie von ihrem Auftraggeber in Haftung bzw. in Regress genommen werden.

 

 

Die Suche nach einem Folgeprojekt - Unterstützung vom Projektdienstleister?

von Ramona Augusto am 05.11.2013

 

Welche Vorteile bringen die Zusammenarbeit mit einem Projektdienstleister mit sich – reicht es nicht aus, sich gut in Sozialen Netzwerken zu präsentieren um eine Vollauslastung als IT-Freelancer zu erreichen?  

 

Sich gut in Sozialen Netzwerken zu präsentieren, in denen  z.B. eigene Fachbeiträge veröffentlicht werden können, ist mit Sicherheit ein wichtiger Baustein, um Projektangebote in seinem Spezialgebiet zu erhalten und um wichtige Kontakte aufzubauen und zu festigen.

 

In einem begrenzten Projektmarkt ist es dennoch vorteilhaft, zusätzlich, einen versierten Partner an seiner Seite zu haben, der über ein sehr gutes gefestigtes Netzwerk und solide Kenntnisse der Kundenbedarfe verfügt. Zudem arbeiten viele Global Player ausschließlich mit Projektdienstleistern zusammen, um die eigenen Recruiting Prozesse effizienter zu gestalten.

 

So haben wir, durch die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, immer ein Ohr am Markt und erfahren frühzeitig von Veränderungen in Projektsituationen und neuen Chancen für unsere Kooperationspartner (Experten).

 

 

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