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Langfristige Projektsicherung – welche Unterstützung bietet axantis?

von Ramona Augusto am 25.02.2014

 

Erfreulicherweise ist die Nachfrage nach freiberuflichen Mitarbeitern im IT-Umfeld in den letzten Jahren erneut leicht gestiegen. Jedoch verkürzten sich die Projektlaufzeiten im Gegenzug deutlich.


Der Vorteil kurzer Laufzeiten liegt für den Auftraggeber auf der Hand. Er hat kürzere Budgetbindungen und kann den immer höheren Ansprüchen seitens des Managements an Geschwindigkeit, Qualität und Kosten der Projekte gerecht werden.


Das unternehmerische Risiko wird auf den Freelancer abgewälzt. Er muss sich nun in immer kürzeren Abständen um die Projektakquise kümmern. Die Herausforderung, einen geschmeidigen Übergang von einem zum folgenden Projekt zu erreichen wird immer größer. Zumal die Direktakquise oft mit hohem Aufwand verbunden ist und viel Zeit kostet in der wiederum kein Geld verdient werden kann.


Projektdienstleister können hier Abhilfe schaffen indem sie Auftraggeber und Freiberufler zusammen führen. Sie übernehmen einen großen Teil der Verwaltungsaufgaben und sparen beiden Seiten somit Zeit und Geld.

Und die Zusammenarbeit mit einem Projektdienstleister bietet weitere Vorteile:

  • Der Projektdienstleister kennt die Auftraggeber und seine Anforderungen auf der einen, wie auch auf der anderen Seite, die fachlichen Qualifikationen und die Soft Skills des zukünftigen Projektmitarbeiters.
  • Er hat für konkrete Kunden Projekte zu besetzen – somit entfällt das Fischen im großen Internet-Teich.
  • Durch einen anhaltend engen Kontakt mit dem Auftraggeber können überdurchschnittlich lange Projektlaufzeiten und eine sehr hohe Quote bei der Vermittlung von Folgeprojekten erreicht werden.
  • Der IT-Experte wird vom ständigen Akquisedruck befreit.

 

 

Vertragsstrafen im IT-Projektvertrag versus Schadenersatz – und warum das mit dem Versicherungsschutz nicht so einfach ist

von Ralph Günther am 12.02.2014

 

Ein gestohlener Laptop, verloren gegangene Unterlagen des Auftraggebers – oder eine Mail mit vertraulichem Inhalt, die versehentlich an den falschen Empfänger geschickt wurde: Kleine Missgeschicke in der beruflichen Praxis von Freelancern können sich schnell zum ausgewachsenen Schaden entwickeln. Spätestens dann, wenn es durch Unachtsamkeit zum Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen, Vertraulichkeitsvereinbarungen oder sonstige vertragliche Regelungen kommt, steht der IT-Experte finanziell unter Druck. Verantwortlich dafür sind unter Anderem übliche Vertragsstrafen in den Projektverträgen.


Nachdem Ralph Günther von exali.de im Beitrag Geheimhaltungspflichten verletzt?! IT-Experte wegen Fachartikel unter Druck die Absicherung von Schadenersatzforderungen bei vertraglichen Verstößen unter die Lupe genommen hat, steht jetzt die Absicherung von Vertragsstrafen im Fokus: Der Experte zeigt anhand von Praxis-Klauseln, ob und unter welchen Voraussetzungen Vertragsstrafen überhaupt versicherbar sind.

Vertragsstrafe: Fix vereinbarte Geldsummen zur „Abschreckung“
Da Vertragsstrafen und Schadenersatzzahlungen häufig in einen Topf geworfen werden, ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen:
Bei einer Vertragsstrafe (auch Pönale, Konventionalstrafe oder Konventionsstrafe genannt) handelt es sich um eine vertraglich vereinbarte Geldsumme, die gezahlt werden muss, wenn der IT-Freelancer gegen vertragliche Pflichten verstößt. Der Betrag der Vertragsstrafe ist „abstrakt“, d.h. unabhängig von der Höhe des tatsächlich verursachten Schadens – und hat damit auch eine abschreckende Wirkung.

Der Schadenersatz dagegen ist eine konkrete Summe, die für einen nachgewiesenen, messbaren Schaden (die Nachweispflicht obliegt dabei dem Geschädigten) bezahlt wird. Verstößt der Freiberufler gegen eine vertragliche Pflicht, der Auftraggeber kann daraus jedoch keinen entstandenen Schaden beziffern, ist kein Schadenersatz zu leisten.

 

Vertragsstrafen werden in IT-Projektverträgen häufig in folgendem Zusammenhang vereinbart:

  • bei Verstößen gegen Vertraulichkeit und Geheimhaltung
  • bei Verstößen gegen Datenschutzgesetze- bzw. -vereinbarungen
  • bei Verstößen gegen Wettbewerbs- bzw. Kundeschutzvereinbarungen
  • bei der Überschreitung von Deadlines

 

Das macht deutlich: Mit der Vertragsstrafe schützen Projektvermittler und Auftraggeber „sensible Bereiche“ und Bereiche, in denen der Schadennachweis schwierig ist. Ein konkreter Schaden muss nicht nachgewiesen werden, damit die Vertragsstrafe greift – lediglich der konkrete Verstoß.

 

 

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