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Klares Profil durch eigenes Blog

von Christian Müller am 28.10.2014

 

Sie wollen neue Kunden erreichen oder sich Recruitern optimal präsentieren? Ihr Profil soll weithin sichtbar sein, Ihr Kompetenzen und Stärken glasklar abbilden und Ihre (positive) Reputation unterstützen? Dann habe ich heute das perfekte Tool für Sie: ein eigenes Blog.

 

Bevor Sie den Ansatz als "zu aufwändig", "unnütz" oder "irrelevant" abtun, lesen Sie bitte weiter. Sie werden möglicherweise überrascht sein.

 

Eigenes Blog: Plattform Ihrer Reputationsarbeit

Selbst wenn Sie bereits Online-Datenbanken mit eigenen Profilen, Business Netzwerke wie Xing und LinkedIn oder auch soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Google+ nutzen, bietet Ihnen ein eigenes Blog zahlreiche Chancen.

 

Ihre Netzwerke sollten Sie deshalb jedoch nicht aufgegeben, ganz im Gegenteil. Nutzen Sie noch keinen der genannten Kommunikationswege, sollten Sie spätestens mit dem Einstieg ins Bloggen damit beginnen.

 

Ein Blog bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit Ihren Themen und Kernkompetenzen zu positionieren und Ihre (Personen)Marke auszubauen. Doch ohne die ergänzende Nutzung von sozialen Netzwerken und/oder Business Plattformen, kann Ihr Blog nicht die nötige Reichweite und Sichtbarkeit erreichen. Schlussendlich müssen Sie Ihre Artikel auch verbreiten und teilen.

 

Profilbildung durchs Bloggen: Vorbereitung und Einstieg

Bevor Sie sich jedoch an den Aufbau Ihres Blogs machen, sollten Sie sich einige vorbereitende Fragen stellen, die Ihre Strategie beeinflussen und prägen werden:

    • Welche konkreten Ziele und Erwartungen habe ich an mein Blog?
    • Wen möchte ich durch mein Blog erreichen?
    • Auf welche Kernthemen werde ich mich konzentrieren?
    • Wie viel Zeit kann und will ich ins Bloggen investieren?
    • Unter welcher Domain und welchem Namen werde ich bloggen?
       

    Die letzte Frage beantwortet sich von selbst, wenn Sie bereits über eine eigene Webseite verfügen. In diesem Fall sollte Ihr Blog natürlich an Ihre Seite angeschlossen werden und unter der gleichen Domain laufen.

     

    Beantworten Sie die oben stehenden Fragen ehrlich und fundiert, haben Sie zumindest einen groben Entwurf Ihrer Blog-Strategie. Einen Kommentar erlaube ich mir an dieser Stelle: Nutzen Sie unbedingt von Anfang ein selbst-gehostetes Blog mit eigener Domain. Dienste wie Blogger.com, WordPress.com und andere sind sicherlich nicht schlecht, doch wenn Sie Ihre Marke und Ihr Profil stärken wollen, sollten Sie auf ein eigenständiges oder an Ihre bestehende Webseite angeschlossenes Blog setzen.

     

     

    Steuerlich unangemessener Fahrzeugaufwand eines Freiberuflers

    von Hendrik Miller am 10.10.2014

     

    Träumt nicht jeder von einem schönen Sportwagen? Noch schöner, wenn der Fiskus sich an den Kosten beteiligt. Dies hat sich auch ein Tierarzt mit stattlichem Einkommen gedacht.

     

    Das Einkommensteuergesetz legt keine betragsmäßige Obergrenze für Pkw-Anschaffungskosten fest. Hohe Pkw-Anschaffungskosten werden jedoch von den Finanzämtern regelmäßig mit Argwohn betrachtet und teilweise als nicht abzugsfähige Kosten der Lebensführung qualifiziert.

     

    Ob und in welcher Höhe betrieblich veranlasste Aufwendungen angemessen oder unangemessen sind, kann nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) nur nach dem Verhältnis des jeweiligen Einzelfalls beurteilt werden. Die Bedeutung des Repräsentationsaufwandes für den Geschäftserfolg wird regelmäßig als Hauptargument für die Beurteilung der Angemessenheit der Aufwendungen angegeben.

     

    Ob die Aufwendungen für das Fahrzeug angemessen oder unangemessen sind, bestimmt sich auch danach, ob ein ordentlicher und gewissenhafter Unternehmer angesichts der erwarteten Vorteile und Kosten die Aufwendungen – ungeachtet seiner Freiheit, den Umfang seiner Erwerbsaufwendungen selbst bestimmen zu dürfen – ebenfalls auf sich genommen hätte.

     

    Im Streitfall hatte ein selbständig tätiger Tierarzt den (hohen) Aufwand für einen 400 PS-starken Sportwagen (Ferrari Spider) als Betriebsausgabe geltend gemacht (Leasingrate pro Monat ca. € 2.000,00). Den (absolut) geringen Umfang der betrieblichen Nutzung (nur 20 Fahrten in drei Jahren) hat er mittels eines ordnungsgemäß geführten Fahrtenbuches nachgewiesen. Bei einer jährlichen Fahrleistung von nur 2.400 bis 3.800 km lag der durch Fahrtenbuch nachgewiesene betriebliche Anteil (Fahrten zu Fortbildungsveranstaltungen) bei etwa 90 %.

     

    Das Finanzamt hatte den als angemessen anzusehenden Aufwand für die betrieblichen Fahrten lediglich mit pauschal 1 € je gefahrenen Kilometer.Das dagegen angerufene Finanzgericht hatte den Wert dagegen mit pauschal 2 € je Kilometer angesetzt.

     

    Auf die Revision des Klägers hat der Bundesfinanzhof die vorinstanzliche Entscheidung bestätigt. Mit Urteil vom 29.4.2014 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Kosten für betriebliche Fahrten mit einem Kraftfahrzeug selbst dann – dem Grunde nach – betrieblich veranlasst sind, wenn die Aufwendungen für die Anschaffung unangemessen sind. Die Grenzen für den Abzug unangemessener Aufwendungen gelten auch für die Beschaffung „ausschließlich betrieblich" genutzter Pkw.

     

     

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