axantis insights

Teurer IT-Fail: Update zerschießt Artikeldatenbank eines Webshops

von Ralph Günther am 27.11.2014

Wer arbeitet macht Fehler, dieses Sprichwort gilt auch für IT-Experten. Meist reicht schon ein kleinerer Programmierfehler und die Systeme des Kunden laufen nicht mehr rund. Daten werden falsch angezeigt, Seiten sind nicht abrufbar und im schlimmsten Fall streikt die komplette IT. Aktuelle Backupdateien sind da wie eine Zeitkapsel: Der IT-Experte kann „einsteigen" und zu dem Zeitpunkt zurückreisen, bevor der Fehler durch ein Update ins System gelangte. Umso fataler wird der Fehler, wenn dann auch noch die Sicherungskopie fehlt und eine „Zeitreise" nicht möglich ist.

 

Ralph Günther, Gründer des Versicherungsportals exali.de zeigt an einem Fall aus der Praxis, wie schnell im IT-Business kleine Fehler zu großen Problemen führen und wie sich IT-Experten absichern können.

 

Der aktuelle Fall des IT-Experten

Eigentlich sollten mit dem Update neue Artikel ins Shopsystem des Kunden – eine Werbeagentur mit angeschlossenem Technikverleih und Verkauf – importiert werden. Doch mit dem Update passierte ein fataler Fehler!

 

Es wurden nicht nur, wie geplant, neue Produkte eingespielt, sondern versehentlich auch bestehende Werte im Angebotssystem des Kunden überschrieben. Bei insgesamt 1.800 Artikeln waren Lieferzeiten, Preise und Export auf den Default-Wert zurückgesetzt. Das bedeutet, dass nicht nur das Bestellsystem des Kunden vollkommen durcheinandergebracht war, externe Produktsuchmaschinen waren durch das Update ebenfalls betroffen. Die Daten, die aus dem System des Kunden an die Suchmaschinen geschickt wurden, waren durch das Update ebenfalls fehlerhaft. Das hätte im schlimmsten Fall dazu führen können, dass Suchmaschinen falsche Produktpreise und Produktinformationen anzeigen.

 

Im Kundensystem herrschte also das blanke Chaos. Besonders ärgerlich: Der IT-Experte hatte den Fehler nicht selbst bemerkt, die Mitarbeiter der Werbeagentur merkten erst einige Tage nach dem Update, dass unzählige Werte fehlerhaft waren.

 

Der IT-Dienstleister hatte den Import zwar zuvor im Testsystem geprobt, dabei ist aber nicht aufgefallen, dass sich das Update auch auf die bestehenden Werte auswirkte.

 

Schaden für die Werbeagentur

Nun wäre eine aktuelle Sicherungskopie, mit den Daten vor dem fatalen Update, wohl die einfachste Lösung gewesen: Alles zurück auf Anfang, die Daten auf den früheren Wert zurücksetzen und das Update überarbeiten. Die Auswirkungen des Fehlers wären damit schnell behoben gewesen.

 

Doch es existierte keine aktuelle Sicherungskopie: Seit einigen Monaten funktionierte die Erstellung von Backup-Dateien auf dem Webserver nicht. Der aktuellste vorhandene Datensatz war viele Wochen alt und damit unbrauchbar.

 

Ein Problem, dass den IT-Experten hätte entlasten können. Denn eine existierende und regelmäßige Datensicherung ist eine Pflicht der Werbeagentur. Besteht diese nicht oder ist nicht verwendbar, trifft den Kunden zumindest eine Teilschuld. Im vorliegenden Fall war jedoch der IT-Experte auch dafür zuständig und musste auch dieses Problem auf die eigene Kappe nehmen.

 

Übrigens ein nicht ungewöhnlicher Umstand. Häufig kommt es zu Schäden, da mehrere Fehlerquellen zusammenkommen: Hier das misslungene Update sowie die fehlerhafte Datensicherung.

 

Für den Kunden bedeutete das: Jede Menge zusätzliche Arbeit! Alle 1.800 Artikel und deren Werte mussten von Hand überprüft und angepasst werden. Da durch das Update aber nicht nur die Daten im System des Kunden überschrieben wurden, sondern auch der Export für Produktsuchmaschinen betroffen war, mussten dessen Mitarbeiter nach stundenlanger Kleinstarbeit in der Datenbank des Kunden, zusätzlich sämtliche Exportdateien neu erstellen und definieren. Insgesamt dauerte die Aufräumaktion sieben ganze Tage.

 

Wer zahlt für den Fehler?

Der Schaden der Werbeagentur wurde in diesem Fall eindeutig durch einen Fehler des IT-Experten verursacht. Für die Zusatzarbeit seiner Mitarbeiter forderte der Kunde deshalb auch Schadenersatz in vierstelliger Höhe vom IT-Experten.

 

 

Ten basic tips for small talk

von Doris Graf am 11.11.2014

 

Over the years I have met many German learners who simply cringe at the thought of meeting new people in a social setting, be that for business reasons in their company or private.

 

The key, it seems to me, is to stay relaxed and to consider what subjects might be of interest to the other person. Few of those Germans shying away from small talk are aware of the fact that their foreign partners in conversation would just like to have a light exchange of views, some fun and a generally enjoyable time.

 

I have put some proven tips together for you to try out. Feel free to let me know how it went!

 

  • Take the initiative and be the first to say hello or introduce yourself.
  • The others may be just as nervous or reserved as you.
  • Ask a person’ s name, if you’ve forgotten it and bring their name into
  • the conversation.
  • Let the others talk and demonstrate you are listening by smiling,
  • making eye contact and nodding from time to time.
  • Include everyone in the group in the conversation whenever possible.
  • Practise different ways of starting a conversation.
  • Get other people’s opinions.
  • Look for the positive in those you meet.
  • Be curious and show interest in finding out about others.
  • Tell others about interesting events in your life.
  • Show enthusiasm about your subjects and other people’s interests.
  • Be able to tell others in a few short sentences what you do in your Job.

 

 

Archiv

Was passiert bei facebook?

Was passiert bei Twitter?

axantis AG

SAP Berater FI NewGL Migration / S4HANA / Sandbox, Laufzeit: asap - 31.01.2020, 220 Tage, Kiel bit.ly/2F0w80U

axantis AG

Entwickler C / C++ / Authentifizierung / OAuth / SAML / SSL, Laufzeit: 15.04.2019 - 30.09.2019, FULLTIME, München bit.ly/2EZPbsf

Kontakt

Udo Stoll

marketing(at)axantis.com+49 (0) 711 72 72 76 - 0

Mit axantis verbinden