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Tschüss, Daten! Wenn Cyber-Piraten plötzlich Daten vom Kundenkonto verschwinden lassen

von Ralph Günther am 20.04.2015

 

In Saus und Braus leben? Die lukrativen Geschäfte krimineller Hacker machen es möglich. Nicht nur persönliche Datensätze (z.B. Kontonummer, Adresse), die aus Hackerangriffen auf unternehmenseigene Datenbanken resultieren, pushen auf dem Schwarzmarkt ordentlich den Wert. Derzeit liegt es auch voll im Trend, über so genannte Botnetze im Internet Daten eines Kundenkontos abzugreifen. Aktuell hatte diese Masche bei Lufthansa gleich mehrfach Erfolg: Gesammelte Bonusmeilen machten ohne ihre Sammler den Abflug.

 

Eine Sicherheitslücke im IT-System? Oft werden auch freiberufliche IT-Experten mit diesem Problem konfrontiert. Versicherungsexperte und exali.de-Gründer Ralph Günther wagt mit uns einen Blick in die riskante Welt der IT-Freelancer und ermutigt zum geeigneten Schutz!

 

Lufthansa fliegen die Daten davon

Nach dem dramatischen Germanwings-Absturz im März geriet Lufthansa kürzlich erneut in Turbulenzen: Unbekannte Hacker hatten sich offenbar Zugriff zu Kundenkonten von Vielfliegern verschafft und ihnen einfach so, ganz schnell ihre gesammelten Bonusmeilen stibitzt. Gelungen ist dies jedoch nicht, wie üblich, über die unternehmenseigene Datenbank. Vielmehr hatten die Hacker illegale Botnetze für ihre Zwecke genutzt, um sich langsam, aber sicher an die Log-in Daten der Lufthansa-Kunden heranzupirschen.

 

Automatisiert laufen Bots auf vernetzten Rechnern unbemerkt im Hintergrund ab. Im Lufthansa-Fall wurde so lange massenhaft und automatisch mit Benutzernamen- und Passwortkombinationen experimentiert, bis der Aufruf der Konten endlich gelang. Auf diesem Weg konnten die Hacker mehrere hundert Kundenkonten der Lufthansa „Miles & More" stürmen und einzelne Bonusmeilen gewieft für ihre eigenen Reisen verwerten. Dank schneller Reaktion und geeigneten Gegenmaßnahmen konnte noch das schlimmste verhindert werden.

 

Cyber-Piraten: Lukrativer Schwarzmarkt heizt Begehrlichkeiten an

Der Schwarzmarkt für Hacker boomt. Und genau deshalb sind weder große Unternehmen, wie die Lufthansa, noch kleine Unternehmen vor Angriffen gefeilt. Laut einer Statistik des Digitalverbandes BITKOM sind diese sogar noch viel stärker betroffen: Nahezu jedes dritte Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von 20 - 499 Mitarbeitern leidet unter relevanten IT-Sicherheitsvorfällen. Als Königsweg der Cyber-Kriminellen zeichnet sich dabei eindeutig die Infektion mit schadhafter Malware ab, die raffiniert auf den betroffenen Rechnern verborgen wird.

 

 

CeBIT – ein Besuch für IT-Freiberufler nützlich?

von Ramona Augusto am 01.04.2015

 

Viele IT-Freiberufler stellen sich die Frage, ob sich ein Besuch der CeBIT für sie lohnt. Sicher ist, auf der CeBIT kann man sich in kurzer Zeit über die neuesten Trends und Technologien informieren. Aber Messen sollten auch zum Knüpfen von Kontakten nützlich sein. Passt hier der Aufwand-Nutzen-Faktor?

 

Die Fakten:

 

2015 fiel die CeBIT zum ersten Mal wieder größer aus als in den Vorjahren – der seit 2001 andauernde Abwärtstrend scheint überwunden. Dies ist sicherlich der Neuausrichtung des Veranstalters geschuldet: Die Messe hat sich wieder zu einer Business Messe entwickelt, fast überall waren echte Cases und Kundenprojekte zu sehen - davon konnten wir uns vor Ort selbst überzeugen.

 

Schwerpunkte waren in diesem Jahr vor allem Digitale Transformation, Prozesse und Anwendungen – die Begriffe Internet.4.0, IT-Security, BigData etc. allgegenwärtig. Besonders Großkonzerne wie z.B. die Deutsche Telekom, HP, IBM, SAP präsentierten Ihre IT-Innovationen in beeindruckender und erlebbarer Weise.

 

 

 

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